Wochenendtrip nach Barcelona – Fashion, Nachtleben, Attraktionen

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Ein Wochenendtrip nach Barcelona ist immer wieder ein Highlight für uns.

Wir lieben die Touristen-Attraktionen, das Nachtleben, die Fashion-Szene, das Wetter und den Fußball. Unser erstes Mal hatten wir 2007, als die geliebte Berliner Modemesse namens Bread and Butter auf einmal nach Barcelona umgezogen ist. Da waren wir erst einmal verwundert und auch recht angenervt, doch dann haben wir uns einfach auf den Weg in die spanische Kultur-Metropole gemacht und haben das nicht bereut.

 

 

Ganz im Gegenteil, denn eigentlich wollten wir nur unsere Aktivitäten auf der Messe erledigen und am Ende ist aus dem 3 Tages-Trip ein 9-Tage-Urlaub geworden. Denn neben Fashion-Highlights konnte die Stadt mit einigem mehr glänzen.

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Der Flug ging damals von Berlin nach Barcelona und das ist für uns auch heutzutage als Leipziger am Sinnvollsten, da die Anbindung von hier meistens kompliziert oder teuer ist. Zwischendurch gabs das auch mal von einem regionalen Billigflug-Anbieter, doch diese Zeiten sind auch vorbei.

 

Auf der Fashion Week in Barcelona herrschte gleich dieses wunderbare südländische Flair,

das wir ohnehin lieben und das im Januar, bei aufkeimender Winter-Depression, auch alles andere als schaden konnte. Am dritten Tag unserer heiligen Mission bekamen wir dann von einem Freund 2 Tickets für ein Spiel vom FC Barcelona.

 

Das war unerwartet und ein ziemlicher Glücksgriff, denn man kann sich ja vorstellen wie begehrt die Tickets für den besten Fußball-Verein der Welt (zumindest damals) sind. Es endete in einer Messi-Show (was sonst) und war das erste Highlight unseres beginnenden spontanen Urlaubs.

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Bei unserem Städtetrip in Barcelona stand eine ausgewogene Mischung
der Aktivitäten im Mittelpunkt, das heißt typische Touristen-Attraktionen sollten genauso dabei sein wie das Besuchen von Clubs oder das Bestaunen von spannender Architektur. Das Shoppen kam dann ohnehin von selbst noch mit dazu.

 

Barcelona ist die nach Paris am dichtesten besiedelte Metropole in Europa und das haben wir nach dem Frühstück des ersten Tages auch sofort gemerkt. Doch wir nennen die allgemeine Hektik mal pulsierendes Leben. Schön ist dass Barcelona hügelig ist und wir immer mal wieder einen schönen Ausblick genießen konnten. Es ragt auch dauernd irgendwo eine Sehenswürdigkeit heraus.


 

Eine perfekte Sicht über die komplette Stadt hat man auf dem Berg namens Tibidabo.

Den können wir als Reisetipp absolut empfehlen für euren Wochenendtrip nach Barcelona.

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In der City sind wir zuerst auf der Passeig de Gracia gelandet, die mit wunderbarer Architektur glänzt und dazu auch zum Einkaufen einlädt, vorausgesetzt man mag es etwas exklusiver.

 

Empfehlenswert ist da auch La Rambla, eine Straße auf der man viel Kultur, Kunst und kleine Läden findet.

Am Ende dieser Allee steht ein Denkmal von Christopher Kolumbus, das uns gleich an die große alte Kolonialzeit der Spanier erinnert hat und daneben lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Schifffahrtsmuseum. In dieser Ecke können wir auch noch das tolle Ozeanarium und die Hafenseilbahn (genialer Rundumblick) empfehlen.

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Danach war der Tag dann auch fast vorbei und am nächsten Tag unseres Wochenendtrips, der inzwischen ein Wochentrip war, standen unter anderem die atemberaubenden Bauwerke von Antonio Gaudi auf dem Programm. Jugendstil und Architektur mit vielen Details lieben wir ohnehin und die von der Unesco geschützten Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Sagrada Familia wirken einfach unglaublich.

 

Das Museum für zeitgenössische Kunst (Musei d’Art Contemporani) wollten wir uns auch nicht entgehen lassen.

Dazu allein hätten wir hier schon einen kompletten Beitrag schreiben können. Spannend fanden wir auch ein Hochhaus, das sogenannte Torre Agbar. Das sieht fast genauso aus wie dieser zigarrenförmige moderne Bürokomplex in London, das auf den Namen 30 St Mary Axe gehört. Ein Trend in der Architektur oder sehen so die Tempel der modernen Elite aus ?

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Erstmal egal und Zeit uns der Party – und Clubkultur zu widmen. Da sticht als erstes das phantastische Sonar-Festival positiv heraus. Das allein ist schon einen Kurzurlaub wert. Auf dem waren wir inzwischen drei mal und für uns ist es der innovativste und spannendste Musik-Event in Europa. Elektronische Musik und Kunst verschmelzen hier zu einem homogenen Ganzen und man könnte sagen es ist der aufregende große Bruder von Melt oder Berlin Festival.

 

Das Nachtleben selbst hat logischerweise ebenfalls einiges zu bieten.Von Elektro, über House, Salsa, HipHop bis hin zu Indie-Rock findet sich für jeden etwas.

Wir fahren wie erwähnt auf der elektronischen Schiene und wollen hier aus vielen Tests und Erlebnissen die besten Clubs lobend erwähnen. Direkt am Strand befindet sich das Shoko. Am Tag ein japanisches Restaurant, verwandelt es sich nachts in einen pulsierenden Tanztempel.

 

Der Universal Lounge Club und das Catwalk sind auch einen Besuch wert, je nachdem welcher Mottotag gerade ist. Studio 54-Feeling mit 70er und 80er Sounds und dem gewissen Augenzwinkern könnt ihr im Rosebud genießen. Wer es elitär und mit einem stilvollen Retro-Touch mag, der sollte mal ins Bucaro schauen.

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Oft sind wir bei unseren Wochenendtrips nach Barcelona auch in kleinen Bars oder Clubs im Hinterhof gelandet,

die oft mit einem ganz eigenen Charme punkten konnten, doch bei denen haben wir uns leider den Namen nicht auf den Arm oder die Stirn geschrieben. Das Angebot bei Übernachtungen ist vielfältig, vor allem wenn man rechtzeitig bucht. Passende Hotels kann man hier reservieren und dort haben wir gute Erfahrungen gemacht. Uns war immer wichtig dass es zentral liegt.

 

Was nützt es 20 Euro zu sparen und dadurch dann stundenlang durch die Stadt zu eiern bis man am Ziel ist. Spätestens zum Sonar gehts wieder zu einem Wochenendtrip nach Barcelona oder am besten sogar gleich nochmal am Winter.

 

Wir hoffen euch hat der Beitrag ein paar Inspirationen gebracht und freuen uns auf ein Feedback, vor allem mit Anregungen und euren persönlichen Erfahrungen zum Thema Reisen nach Barcelona.