Designer Jeans für Damen & Herren

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Was wäre die Welt ohne Jeans ? Und sind Designer Jeans besser als die von der Stange?

Dieser Frage widmen wir uns im folgenden Text, der sich jedoch zunächst einmal mit der Geschichte der Jeans befassen soll. Denn oft setzt man alles als selbstverständlich voraus, ohne sich mit den Hintergründen zu beschäftigen.

 

 

Jeans haben längst Einzug gehalten in alle Lebensbereiche und kaum einer entzieht sich dem praktischen Nutzen und der Anziehungskraft von Jeans. Die rebellenhafte Attitüde ist inzwischen etwas gewischen und dafür entstehen immer mehr Designer Jeans und innovative Entwürfe und Ideen halten Einzug in die Jeans-Welt.

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Der uns heut als typisch Jeans bekannte Stoff wurde bereits im 16. Jahrhundert in Nimes erfunden und war ursprünglich ein Segeltuch.

 

Durch die Stadt und den Begriff Nimes kam es dann auch zu dem allseits bekannten Wort Denim, was später die Amerikaner erfunden haben. Auf der Fashion Week in Berlin gibts inzwischen sogar einen ganzen Bereich der sich Denim Area nennt.

 

Der Stoff kam also aus Frankreich und das Design lieferten die Italiener. Dort gab es in Genua spezielle Hosen die dem späteren Jeans-Design durchaus nahe kamen. Genua in französisch heißt Gênes und daraus wurde wiederum Jeans. Somit wären also die Begrifflichkeiten schon mal geklärt.

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Als erste Jeans gilt eine Kreation von Levi Strauss, der den Bleu de Genues-Farbton mit dem widerstandsfähigen Stoff der Franzosen kombinierte und somit war die perfekte Jeans beinahe vollendet.

 

Es fehlten nur noch die Nieten und inklusive dieser wurde die innovative Hose 1873 als Patent angemeldet. Wir ihr sicher schon wisst waren Jeans anfangs lediglich Arbeitshosen, die jedoch äußerst beliebt waren bei Goldgräbern, Eisenbahnern und den Cowboys.

 

Vom Fashion-Statement oder von Designer Jeans kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede sein.

Als Blue Jeans kennt man die Hose seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und den ganz großen Siegeszug tritt die Jeans in den 50er Jahren an, unterstützt durch populäre Hollywood-Stars wie etwa James Dean oder Marlon Brando. In Deutschland wurde die Jeans durch die amerikanischen Soldaten „eingeschleppt“ und verbreitet.

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Klingt wie ein Virus und genauso hat sich die Jeans auch verbreitet, so dass der Weg zur Designer Jeans vorprogrammiert war.

 

Denn anfangs war die Jeans etwas Besonderes und ein Symbol für Rock n Roll oder auch Punk,

doch wenn das irgendwann alle tragen, nutzen sich Attribute wie Freiheit oder Jugendlichkeit auch schnell ab. Da hilft dann nur die Flucht in neue Interpretationen und Designs und da gibt die Jeans als Solches einiges her. Modifikationen und Effekte bei Jeans sind fast so unendlich wie das Universum.

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Was gab es nicht alles schon für Ideen und außergewöhnliche Umsetzungen. Jeans mit Strass-Steinen, riesigen Stickereien, Drucken, zahlreichen Waschungen, Färbungen, extraordinäre Schnitte, die Arschtaschen vorn, mehr Löcher als Stoff oder ausgefranst. Manches davon absolute Avantgarde und anderes totalitärer Trash.

 

Am Ende entscheiden die Designer, die Mode-Magazine und auch zu einem bestimmten Teil die Kunden, also der Markt, was sich für eine Weile durchsetzt.

Meistens entwickelt sich ein Trend im kleinen Untergrund-Rahmen und wird dann von Stil-Ikonen getragen. Das entdecken Trend-Scouts und ein Jahr danach sieht man diesen Stil bei den größeren Ketten, während die Opinion Leader bzw. die Stil-Heroen sich längst nach etwas Anderem umgesehen haben, um Individualität auszuleben. Manchmal wiederholen sich auch Tendenzen und verschiedene Elemente.

 

Was hält also 2014 für uns bzw. für euch bereit und welche Jeans-Marken sind vorn mit dabei?

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Nach unseren zahlreichen Modemesse-Besuchen würden wir sagen dass ein kompletter Trend zu einem speziellen Stil nicht zu beobachten bzw. zu befürchten ist.

Es bleibt erst einmal bei verschiedenen Nischen, was auch Sinn macht. Denn so ist ist für Jeden was dabei und die Konsumlaune steigt. Im Kommen ist zum Einen auf jeden Fall die bedruckte Jeans und zwar nicht punktuell, sondern komplett mit einem auffallenden Muster.

 

Und die anderen große Richtung ist der Einsatz von dezenten Effekten in einem klassischen Design und Schnitt. Da wird etwas angerauht und mal ein bißchen gefärbt im Used-Look-Syle, doch die Zeiten von überbordenden und überladenen Designer-Jeans für Damen und Herren scheinen erst einmal vorbei zu sein.

 

Dunkle Stoffe, insbesondere schwarz und anthrazit sind stark im Kommen.

Wir haben versucht euch auf den Fotos die Tendenz für 2014 wieder zu geben. Die Fotos stammen aus führenden Designer-Shops wie ssense.com oder oki-ni.com und zeigen die neuesten Kollektionen verschiedenster Jeans-Marken.

 

Und auch bei massentauglicherne Plattformen wie www.soliver.de konnte uns das ein oder andere Modell begeistern. Die künftigen Modelle haben wir zwar auf der Messe fotografiert, doch die dürfen wir erst ein paar Wochen vor Veröffentlichung posten und noch nicht jetzt.

 

Schreibt uns bitte auch nochin den Kommentaren welche Jeans ihr am liebsten habt, also welche Marken und vor allem welche Stilarten ihr bei Designer Jeans bevorzugt.